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Foam: unterschiedliche Blicke auf die Fotografie an der Keizersgracht

Nadav Kander, Hailun Ma und Keerthana Kunnath sind am 16. Oktober zu sehen; die Ausstellung von Myriam Boulos beginnt laut Foam erst am 23. Oktober.

Helle Fassade des Foam an der Keizersgracht mit Fahrrädern vor dem Eingang.
Die Fassade des Foam an der Keizersgracht 609 im April 2011. Janericloebe / Wikimedia Commons · CC BY 3.0 · Bildquelle

Das Foam an der Keizersgracht vereint Fotografie in verschiedenen Formen. Das Museum zeigt mehrere Ausstellungen gleichzeitig und bietet außerdem einen Buchladen, eine Galerie und ein Café.

Foam bezeichnet sich als internationales Fotografiemuseum, das etablierten Künstlern und neuen Talenten Raum gibt. Seine Online-Sammlung umfasst Arbeiten von mehr als zweihundert Kunstschaffenden aus verschiedenen Ländern. Porträts, Collagen, analoge Arbeiten und Mischtechniken stehen dort nebeneinander.

Fassade des Foam an der Keizersgracht, Dezember 2011.
Fassade des Foam an der Keizersgracht, Dezember 2011. Dqfn13 / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0 NL · Bildquelle

Am 16. Oktober ist The edge of things von Nadav Kander zu sehen. Laut Foam läuft die Ausstellung vom 18. September 2026 bis einschließlich 31. Januar 2027. Kander arbeitet mit Porträts, Landschaften und Stillleben. Seine Bilder unter anderem von Flussufern und geschichtlich belasteten Orten untersuchen Verletzlichkeit, Zeit und Erinnerung. Es ist eine große Einzelausstellung, doch daneben sind weitere Präsentationen zu sehen.

Ein weiterer Weg durch das Foam führt zu Hometown von Hailun Ma, zu sehen bis einschließlich 20. Januar 2027. Ihre jüngeren Serien verbinden Familie, Jugend und Alltagsstil in Xinjiang mit Mode als Blick auf die Gesellschaft. In Not What You Saw, zu sehen bis einschließlich 27. November, fotografiert Keerthana Kunnath Bodybuilderinnen in Kerala. Die Bilder eröffnen ein Gespräch über Stärke, Geschlecht und Erwartungen.

Am Freitag, dem 16. Oktober, ist eine angekündigte Ausstellung von Myriam Boulos noch nicht geöffnet. Die eigene Foam-Seite nennt den 23. Oktober 2026 als ersten Besuchstag für A Collective Diary: Sexual Fantasies; die Eröffnung ist am 22. Oktober. Boulos fotografiert ihre Geburtsstadt Beirut und die Menschen dort. Ihre Arbeiten untersuchen Intimität, Begehren und den Einfluss politischer Umstände. Wer eigens wegen dieser Ausstellung kommt, sollte den Besuch ab dem 23. Oktober planen und kurz vorher den Kalender noch einmal prüfen.

Foam befindet sich an der Keizersgracht 609, 1017 DS Amsterdam. Laut den häufig gestellten Fragen ist das Museum täglich von 10 bis 18 Uhr und donnerstags und freitags bis 21 Uhr geöffnet. Ein reguläres Erwachsenenticket kostet laut Angabe 16 Euro. Studierende zahlen 12,80 Euro, Schüler und CJP-Karteninhaber 11,75 Euro; Kinder bis einschließlich zwölf Jahre und Inhaber der Museumkaart haben freien Eintritt. Eine Reservierung ist nicht verpflichtend, Foam empfiehlt aber die Onlinebuchung.

Das Gebäude ist nicht vollständig rollstuhlgerecht. Foam empfiehlt Besuchern mit Fragen zur Zugänglichkeit, sich vorab zu melden, damit die Möglichkeiten besprochen werden können. Wer sich nicht selbstständig durch das Museum bewegen kann, darf kostenlos eine Begleitperson mitnehmen. Vom 2. März bis Oktober 2026 wird das Gebäude außerdem nachhaltiger gestaltet; laut Foam bleibt es während der Arbeiten geöffnet, allerdings kann es Beeinträchtigungen geben.

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