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In Material Memories tragen die Materialien die Erinnerung

Redaktion ·

Sechs Installationen von Marie-Claire Messouma Manlanbien sind jetzt in Venlo zu sehen. Textilien, Kupfer und Pflanzen verbinden Fürsorge mit dem, was eine Generation weitergibt.

Das Gebäude des Museum van Bommel van Dam an der Keulsepoort in Venlo; keine Aufnahme der Ausstellung.
Das Gebäude des Museum van Bommel van Dam an der Keulsepoort in Venlo; keine Aufnahme der Ausstellung. · Foto: Tuxyso / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 · Bild

Material Memories ist seit dem 3. Oktober 2026 im Untergeschoss des Museum van Bommel van Dam in Venlo zu sehen. Die Ausstellung läuft bis zum 7. März 2027 und umfasst sechs Installationen von Marie-Claire Messouma Manlanbien. Es ist ihre erste museale Einzelausstellung in den Niederlanden.

Der Titel handelt von mehr als dem, wofür Materialien stehen können. Laut Museum beschäftigt sich Manlanbien mit dem Körper, mit Fürsorge und mit dem, was Menschen an die nächste Generation weitergeben. Dafür verwendet sie unter anderem Textilien, Kupfer, organische Materialien und Kristalle: Stoffe mit eigener Form, eigenem Gewicht und eigener Herkunft.

Die Ausstellung beginnt mit Take Care von 2023, einer Kupferspirale neben einem Wandteppich. Kupfer erinnert die Künstlerin laut Museum an die Werkstätten ihrer Familie. So erhält die Spirale eine persönliche Bedeutung, während das Material selbst präsent bleibt.

KI-Bild zur Illustration
KI-Bild zur Illustration · KI-Bild zur Illustration · AI-generated; no Commons license

Auch Mémoires des Corps von 2025 und Temple du Soin / Temple of Care von 2024 gehören zu den sechs Installationen. Letzteres entstand in einem alten Kloster und arbeitet mit Wasserfontänen und blauem Textil. Raum, Wasser und Stoff zeigen unterschiedliche materielle Zugänge zum Thema Fürsorge.

Zwei Arbeiten sind neu: Myriades und Un Pied de Chance, beide von 2026. Sie verbinden Textilien, duftende Pflanzen und Blumen, ätherisches Öl, Texte und Klang. Sie gingen aus einer einjährigen Residenz in der Villa Medici in Rom hervor, wo Manlanbien unter anderem Pflanzen, Wandteppiche und Arzneimittelkunde erforschte.

Manlanbien wurde 1990 in Frankreich geboren; ihre Mutter stammt aus Guadeloupe, ihr Vater gehört zum Akan-Volk in Côte d’Ivoire. Ihre Arbeiten sind bis zum 7. März 2027 an der Keulsepoort 1 in Venlo zu sehen. Das Museum ist gewöhnlich dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet; laut geprüfter Preisseite kostet der Eintritt für Erwachsene 13,50 Euro. Prüfen Sie Zeiten und Preise vor dem Besuch.

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