Wahrheit? lässt Wissenschaft und Kunst gemeinsam zweifeln
Redaktion ·
Das Rijksmuseum Boerhaave untersucht bis zum 3. Januar 2027, wie Kunst und Wissenschaft hinterfragen, was wir für wahr halten. Die Ausstellung vereint 27 Kunstwerke neben wissenschaftlichen Objekten.

Was macht etwas wahr: die Belege, die erzählende Person oder unser Blick? Wahrheit? Kunst des Zweifelns stellt diese Frage neben aktuelle Sorgen über Desinformation, Fake News und künstliche Intelligenz. Die Ausstellung ist seit April im Rijksmuseum Boerhaave zu sehen.
Die Schau umfasst 27 Kunstwerke und gliedert sich in vier Themen: Erzähler der Wahrheit, Wegweiser der Wahrheit, Trübung der Wahrheit und Suche nach Wahrheit. Das Museum verbindet zeitgenössische Kunst mit wissenschaftlichen Objekten aus der eigenen Sammlung und Leihgaben.
Vertreten sind unter anderem Ruud van Empel, Nick Ervinck, patricia kaersenhout und Hans Op de Beeck. Leihgaben stammen etwa vom GUM in Gent, von Naturalis, dem Niederländischen Nationalmuseum für Altertümer, dem Teylers Museum und dem Universitätsmuseum Utrecht.

Das Konzept entstand am GUM, wo die Ausstellung 2024 und 2025 als Wunderkammer der Wahrheit gezeigt wurde. Boerhaave ergänzte es um eigene Sammlungsobjekte und Leihgaben. Kurator Tim Huisman sagt, die Verbindung zeige, wie verletzlich und wertvoll die Suche nach Wahrheit ist.
Die Museumswebsite nennt den 3. Januar 2027 als letzten Ausstellungstag.