Angkor kommt durch Objekte nach Assen, nicht als Tempel
Redaktion ·
Das Drents Museum eröffnet am 17. Oktober eine Ausstellung über die kambodschanische Stadt. Die eigenen Seiten nennen unterschiedliche Objektzahlen; einzelne Stücke erzählen konkreter.

Das Drents Museum in Assen eröffnet am 17. Oktober 2026 Angkor – Das Geheimnis Kambodschas. Die Ausstellung im Singelzaal läuft bis zum 9. Mai 2027. Das Museum spricht von Originalobjekten aus der früheren Khmer-Hauptstadt, nennt auf seinen Seiten jedoch verschiedene Gesamtzahlen. Auf eine genaue Zahl verzichten wir deshalb.
Zu den genannten Stücken gehört ein Porträt König Jayavarmans VII. aus dem zwölften oder dreizehnten Jahrhundert. Angekündigt sind auch ein Türsturz mit Szenen aus Buddhas Leben, eine Elefantenglocke und ein Asura-Kopf von einem Tor Angkor Thoms. Diese Objekte lenken den Blick vom berühmten Monument auf Dinge, die Menschen herstellten, benutzten und verehrten.
Das Museum arbeitet nach eigenen Angaben mit MUSEUMsPARTNER, dem Nationalmuseum Kambodschas, dem EFEO und dem California Science Center zusammen. Kuratorin Irini Biezeveld sagte RTV Drenthe, manche Objekte seien schon in Europa gewesen, viele kämen zum ersten Mal. Die konsultierten Seiten erläutern die Herkunft einzelner Stücke nicht.

Schauplatz dieser Geschichten ist Angkor, Hauptstadt des Khmer-Reichs. Das Museum beschreibt eine ausgedehnte Stadt und verweist auf Angkor Wat als religiöses Monument. Unsere Fotos zeigen Angkor Wat und ein Tor von Angkor Thom in Kambodscha, aber keine Objekte der Ausstellung in Assen.
Ein Erwachsenenticket kostet während der Ausstellung laut Museum 25 Euro einschließlich 7,50 Euro Zuschlag. Unter 18 Jahren ist der Eintritt frei; Inhaber der Museumkaart zahlen den Zuschlag. Das Museum liegt am Brink 1 in Assen. Prüfen Sie die aktuellen Besuchsinformationen für Ihren Tag.