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De Lakenhal: Leidener Blumen und eine Audiotour durch die Sammlung

Die alte Tuchhalle beherbergt die Ausstellung Tuin der lusten und eine Dauersammlung, die sich auch mit einer kostenlosen Audiotour erkunden lässt.

Backsteinfassade des Museum De Lakenhal an einer Straße in Leiden, mit einem großen roten Tor und einigen Passanten.
Museum De Lakenhal in Leiden; die aktuellen Ausstellungen sind nicht abgebildet. Foto: Nanda Sluijsmans / Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.0 · Bildquelle

Das Museum De Lakenhal verdankt seinen Namen der monumentalen Laecken-Halle von 1640. Seit seiner Gründung 1874 befindet sich das Museum in diesem Gebäude. Die Geschichte des Hauses beginnt mit dem Leidener Tuchhandel; die Geschichte der städtischen Sammlung reicht laut Museumswebsite bis zur Sicherung von Altarbildern im Jahr 1566 zurück.

Die Museumsgeschichte führt von diesem frühen städtischen Besitz über eine wachsende Kunstsammlung bis zur Restaurierung und Erweiterung von 2016 bis 2019. Dabei wurde der frühere Achterplaats zu einem überdachten Innenhof. An der Rückseite entstanden die neuen Van-Steijn-Säle, benannt nach Carla van Steijn, die den Freundeskreis des Museums finanziell unterstützte.

Nach oben gerichtete Aufnahme der Backsteinfassade von De Lakenhal mit einem senkrechten Schild vor blauem Himmel.
Das Museumsgebäude De Lakenhal als Architekturaufnahme, ohne zeitgenössische Kunst. Foto: Nanda Sluijsmans / Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.0 · Bildquelle

Eine kostenlose Audiotour führt durch die Dauersammlung der Lakenhal, von Rembrandt und Erwin Olaf bis zu Blumenstillleben und Silberarbeiten. Pieter van der Wielen spricht den Kommentar; ein gültiges Museumsticket genügt.

Zugleich ist Tuin der lusten: De zeventiende eeuw in bloei zu sehen. Die eigene Ausstellungsseite nennt den Zeitraum vom 26. September 2026 bis einschließlich 29. März 2027. Sie beschreibt Blumen als Träger von Schönheit, Wissenschaft, Verlangen und Vergänglichkeit. Die Szenografie stammt von Walter Van Beirendonck; die Museumswebsite erwähnt auch eine Wunderkammer nach dem Vorbild historischer Kuriositätenkabinette.

Bis einschließlich 25. Oktober ist außerdem Giselle Kuster: De Leidse jaren zu sehen. Laut Museum wurde Kuster 1911 in Venlo geboren, verbrachte aber den wichtigsten Teil ihrer Laufbahn in Leiden. Diese Ausstellung hat somit eine wesentlich kürzere verbleibende Laufzeit als Tuin der lusten.

De Lakenhal liegt an der Oude Singel 32, 2312 RA Leiden. Die eigene Besucherseite nennt Öffnungszeiten von Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr. Für den 17. bis 25. Oktober kündigt die Museumswebsite ein Herbstferienprogramm an; am 14. Oktober hat es demnach noch nicht begonnen.

Ein reguläres Ticket kostet laut Museum 16 Euro und berechtigt zum Besuch des gesamten Museums. Besucher bis einschließlich siebzehn Jahren und Inhaber der Museumkaart haben freien Eintritt. Bei großem Andrang können am Eingang Zeitfenster vergeben werden. Prüf die aktuellen Angaben vor der Abfahrt, besonders wenn du wegen der kurzen Kuster-Ausstellung kommst.

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