MUSEUMMagazine
Deutsch

Inuit-Kunst spricht auch über die Gegenwart

Redaktion ·

Ab dem 16. Oktober zeigt das Museum Kunst & Geschichte in Brüssel fast 250 Werke aus Nunavut und Nunavik. Die Künstler und ihre eigenen Erläuterungen stehen im Mittelpunkt.

Das Museum Kunst & Geschichte im Brüsseler Jubelpark 2011; keine Aufnahme der Inuit-Ausstellung.
Das Museum Kunst & Geschichte im Brüsseler Jubelpark 2011; keine Aufnahme der Inuit-Ausstellung. · Foto: Sarah Stierch / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 · Bild

Vom 16. Oktober 2026 bis zum 18. April 2027 zeigt das Museum Kunst & Geschichte in Brüssel Inuit – Impressions of the Canadian Far North. Fast 250 Werke, vor allem Druckgrafik, aber auch Zeichnungen und Skulpturen, umfassen laut Museum rund siebzig Jahre künstlerischer Produktion.

Die Arbeiten stammen aus Nunavut und Nunavik in der kanadischen Arktis. Das Museum behandelt Schamanismus, Mythologie, Tiere und die Beziehung zum Land, aber auch gesellschaftlichen Wandel, Geschlecht und Klimaveränderung. So entsteht kein Bild einer unveränderlichen Vergangenheit.

Die Sammlung des Schriftstellers und Dichters Carl Norac bildet den Kern, ergänzt durch Leihgaben von Museen. Laut Museum kommen die Künstler selbst zu Wort: Ihre Kommentare und Erklärungen der Techniken begleiten die Werke. Künstlerinnen erhalten besondere Aufmerksamkeit.

KI-Bild zur Illustration. Allgemeine arktische Landschaft, kein Inuit-Kunstwerk und kein Ausstellungsbild.
KI-Bild zur Illustration. Allgemeine arktische Landschaft, kein Inuit-Kunstwerk und kein Ausstellungsbild. · KI-Bild zur Illustration

Zu den genannten Kunstschaffenden gehören Kenojuak Ashevak, Jessie Oonark und Ningiukulu Teevee. Ihre Werke unterscheiden sich in Thema und Entstehungsjahr. Sichtbare Namen machen deutlich, dass viele Stimmen und ein langer Zeitraum die Erzählung prägen.

Das Museum liegt am Jubelpark 10. Die Ausstellungsseite nennt einen Eintrittspreis von 18 Euro. Für Kinder gibt es Aktivitätstische und einen Ort zum Lesen von Geschichten; ein Audioweg in der ErfgoedApp erfordert ein eigenes Gerät und Kopfhörer. Prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Angaben.

Rubriken

MuseumskarteMuseen entdeckenStartseiteMuseumsgeschichtenKunst des SehensWelt & ObjektHinter den KulissenVeranstaltungen