Over de grens blickt auf Kriminalität in Limburg
Mehr als zwanzig Menschen erzählen im Limburgs Museum von ihrer Verbindung zum Verbrechen. Ihre Videointerviews reichen von Erfahrungen mit Haft über die Arbeit der Polizei bis zu morbider Neugier.

Die Ausstellung Over de grens – Criminaliteit in Limburg (Über die Grenze – Kriminalität in Limburg) baut auf Gesprächen auf. Ein Psychologe, ehemalige Häftlinge, Opfer und Hinterbliebene sowie Polizeimitarbeiter kommen zu Wort.
Die Interviews behandeln unterschiedliche Fragen: Warum sind Menschen morbid neugierig, wie ist es, eingesperrt zu sein, und wie funktioniert Polizeiarbeit in einem Grenzgebiet?

Auch historische Themen kommen vor, darunter Schmuggel, IRA-Anschläge und die Bokkenrijders. Objekte und Quellen zu diesen Themen werden laut Museum zum ersten Mal gemeinsam der Öffentlichkeit gezeigt.
Das Limburgs Museum empfiehlt die Ausstellung ab zwölf Jahren. Am Dienstag, 27. Oktober, gibt es außerdem von 19.30 bis 21.30 Uhr den Abend Niemandsland im Filmtheater De Nieuwe Scène. Eine Karte kostet 15 € und gilt auch als Eintritt zur Ausstellung.
Over de grens ist in Venlo bis einschließlich 3. Januar 2027 zu sehen. Videointerviews mit mehr als zwanzig Menschen bilden den Kern der Ausstellung.