Wo verläuft eine Grenze, wenn man sie nicht sieht?
Redaktion ·
Ab dem 17. Oktober zeigt Museum W mehr als dreißig Werke von sechzehn Kunstschaffenden. Staatsgrenzen, soziale Normen und Queer Spaces erhalten je ihren Platz.

Ab dem 17. Oktober 2026 zeigt Museum W in Weert I Didn’t Cross The Border, The Border Crossed Me. Die Ausstellung läuft bis zum 14. März 2027 und umfasst laut Museum mehr als dreißig Werke von sechzehn Kunstschaffenden in vier Sälen.
Eine Grenze kann auf einer Karte stehen oder in einer sozialen Regel liegen. Das Museum gliedert das Thema in physische Grenzen, unsichtbare Trennlinien und Queer Spaces. Es geht damit um Staaten, aber auch um Heimat, Geschlecht, Sexualität und Vorstellungen davon, was akzeptiert wird.
Die beteiligten Kunstschaffenden sind unterschiedlich. Das Museum nennt unter anderem Nan Goldin, Miriam Cahn und Hemaseh Manawi Rad. Rads Natural habitat von 2023 gehört zur Auswahl. Die Werke werden nicht auf eine Erfahrung reduziert; gefragt wird, wie verschiedene Grenzen erlebt werden.

Kurator Haiko Sleumer verbindet Arbeiten aus der Museumssammlung und weiteren Sammlungen mit neuen Werken junger Künstler. Kiki van Eijk und Joost van Bleiswijk gestalteten die Räume. In jedem Saal ist außerdem Spoken Word von Salma Ali über Identität und das Aufwachsen zwischen zwei Kulturen zu hören.
Museum W liegt an der Meikoel 2 in Weert und ist normalerweise dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der reguläre Eintritt für Erwachsene beträgt 8 Euro. Die Ausstellung beginnt am 17. Oktober, nicht am 18., wie ein älterer Kalendereintrag angab.